Wohnphysiologie

... befasst sich mit den physiologischen (körperlichen) Aspekten des Wohnens bzw. des Wohnbaus. Fachlich gibt es hier starke Überlagerungen mit der Baubiologie und Wohnmedizin.

Wie auch immer man es bezeichnen mag, die Physiologie des Wohnens ist sehr eng mit der Wohnpsychologie verwoben und auf vielen Ebenen nicht von dieser zu trennen (z.B. Wahrnehmungsprozesse, Gehirnforschung etc.)  

Punkto Wohn- und Aufenthaltsqualität bringt sie vor allem 4 weitere wichtige Themen ein:

(1) Gesunde und verträgliche Materialien möglichst frei von Schad- und Giftstoffen (damit beschäftigen sich u.a. auch die Baubiologie und Wohnmedizin)

(2) Innenraumklima, das sich durch Behaglichkeit auszeichnen sollte und der menschlichen Gesundheit zu- und nicht abträglich sein sollte.

(3) Ergonomie, nicht nur punkto körpergerechter Möblierung, sondern auch hinsichtlich der Bewegungs- und Handlungsabläufe in Wohnung, Gebäude und Umfeld. Anordnung und Dimensionierung der Räume, Raumlogistik etc.
Weitere Themen: sensorische Ergonomie, Arbeitsplatz-Gestaltung etc.

(4) Neurophysiologie: die Verknüpfung Sinnesorgane - Nervensystem - Gehirn samt deren Auswirkungen auf allen Ebenen menschlichen Daseins.

 

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